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Zur Geschichte des Tennis

Tennis ist wie Badminton, Squash, Tischtennis oder Volleyball ein Rückschlagspiel. Die Spuren dieser Sportart reichen bis ins 13. Jhdt. zurück, nach der Legende sollen es Mönche erfunden haben.

Ein Ball aus Leder oder Kork wurde mit der flachen Hand geschlagen. In Feldern von 90 m bis 120 m Länge in Klosterhöfen, später in Ballspielhäusern. In den dunklen Häusern trugen die Spieler weiße Kleidung, damit man sie besser sehen konnte. Deshalb wird Tennis auch als "Weißer Sport" bezeichnet.

Später spielte man mit einer lederumwickelten Hand, dann mit Lederhandschuhen. Die Spieler riefen sich "Tenez" (franz. für halten, fangen) zu. Daraus entwickelte sich der Begriff "Tennis".

Im 14 Jhdt. spielte man mit einem Schlagstock und anderen Holzgeräten. Anfang des 16. Jhdt. benützte man Schläger mit Lederriemen als Bespannung. Heute bestehen die Tennisschläger aus Carbon oder Titan, also extrem leichten Materialien.

Das erste Tennisturnier fand in Wimbledon im Jahre 1877 statt.

Ende des 19 Jhdt. kamen die ersten Gummibälle auf den Markt. Damit wurde dieser Sport auch im Freien verbreitet.

In den Ballspielhäusern wurde schon im 13. Jhdt. um Sous gespielt. Für jeden Fehler zahlte man dem Gegner 15 Sous. So entstand der Zählmodus 15, 30, 40. 40 deshalb, damit es nicht so teuer wurde.